SpineMED Technik

Das SpineMED System führt selbstständig und computerüberwacht eine intermittierende Distraktion an der Hals- oder Lendenwirbeläule aus (dynamic distraction) durch.

  • Distraktionskraft wird dynamisch appliziert (ramping) wobei die Zugkräfte computergesteuert und mittels progressiver logarithmischen Kurve konstant angepasst werden.
  • Integriertes Biofeedback-System: Dies ermöglicht eine angemessene, reproduzierbare und individuelle Dosierung. Das SpineMED Gerät misst in Millisekunden die Abwehrspannung und passt die Zugkraft an. Dem Patienten wird auf dem Monitor die Spannungsveränderung seiner Wirbelsäulenmuskulatur visualisiert.
  • Präzise Ansteuerung des betroffenen Wirbelsäulenabschnitts durch Winkeleinstellung
  • Kraftübertragung direkt über Becken und Schädelbasis ohne Energieverluste wie bei Gurt/Seilsystemen herkömmlicher Extensionsliegen.
  • Kraftübertragung der Distraktion verläuft axial entlang der Wirbelsäule und Patient wird nicht von der Unterlage gehoben wie bei anderen Systemen.

Die Wirbelsäule wird mittels Zugkraft in Längsrichtung unspezifisch gedehnt. Dabei wird ein permanenter oder ein intermittierender Zug ausgeübt. Diese Form der statischen Dehnung führt zu einer Abwehrspannung des Patienten in dessen tiefen Rückenmuskulatur (Reflex Spasm), wodurch der Bandscheibeninnendruck eher zu- als abnimmt und der Zwischenwirbelraum nicht gedehnt wird. Auf eine tatsächliche Dehnung kommt es aber für den Therapieerfolg entscheidend an.

Keine der herkömmlichen Extensionsliegen noch der geübteste und erfahrenste Therapeut schaffen es den betroffenen Wirbelsäulenabschnitt genau anzusteuern und diesen mit einer biofeedbackkontrollierten und Zugspannung durch intermittierende Traktion in einem exakt definierten Zeitraum zu entlasten.

Hierbei wird der Patient auf dem SpineMED Table durch Winkelpositionierung so fixiert, dass einzelne Regionen der Wirbelsäule zielgenau angesteuert und deren Zwischenräume sanft und schmerzlos mittels Computersteuerung intermittierend gedehnt werden. Durch die hierdurch eingeleitete Dekomprimierung und Entlastung von Bandscheiben, Nervengewebe und Rückenmark aber auch Wirbelgelenke wird der Regenerations- und Heilvorgang nachhaltig begünstigt.

Das häufiger von Krankenkassen oder Physiotherapeuten vorgetragene Argument der SpineMED Table entspräche im Wirkprinzip anderen herkömmlichen Extensionsliegen oder gar dem Schlingentisch ist somit weder sachlich korrekt und in wissenschaftlichen Studien widerlegt (1-3)!

(1) http://www.lancasterspinalhealth.com/clinic1.pdf (Suchdatum: 24.04.2014)

(2) http://teamchiro.com/services/spinal-decompression-therapy/research-for-spinal-decompression/# (Suchdatum: 24.04.2014)

(3) http://myrtlebeachspinecenter.com/spinal-decompression-research/ (Suchdatum: 24.04.2014)

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Kontakt

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Dr. med. Robert Bethke, MHBA

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