Faszientherapie

Die „Schmerztherapie nach Liebscher&Bracht“ wird im Internet als „Schmerztherapie“ intensiv beworben und als Alternative zur universitären Medizin offeriert. Dr. Bethke hat sich ein eigenes Bild verschafft und die Ausbildung der „Schmerztherapie nach Liebscher&Bracht“ selbst durchlaufen. Diese Therapieform besteht im Wesentlichen aus der Osteopressur bestimmter Punkte (ähnlich der Counterstrain-Behandlung der Osteopathie) und aus den sogenannten „Engpassdehungen“, welchen Fasziendehnungen entsprechen. Das Theoriegebäude der Liebscher&Bracht-Therapie ist krude und entspricht nicht dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand. Die Praxis hingegen kann tatsächlich eine wertvolle Therapieergänzung sein.

Eingebettet in ein Gesamttherapiekonzept setzen wir die Faszientherapie ohne Osteopressur ein. Dabei orientieren wir uns an den originalen Therapiekonzepten Liebscher&Bracht-Therapie, welche unter Anleitung durch Frau Dobslaw mit dem Patienten so lange eingeübt werden, bis die Übungen eigenständig zu Haus korrekt und wirksam durchgeführt werden können. Daher bestimmt immer der Patient die Häufigkeit der Trainingseinheiten.

Selbstverständlich sind auch die Besprechung ernährungstherapeutischer Unterstützungsmöglichkeiten Bestandteil der Therapiesitzungen. Eine farbige Therapieanleitung wird dem Patienten mitgegeben. Die einzelne Therapiesitzung dauert ca. 20 – 30 Minuten.

  • Schmerzreduktion
  • Erweiterung der Bewegungsumfänge von arthrotischen Gelenken
  • Verbesserte Haltung
  • Verbesserte Koordination
  • Vermeidung von Operationen

Für die Faszientherapie gibt es keine originale Abrechnungsziffer in der GOÄ. Zur Abrechnung kommen daher Kombinationen aus den originalen GOÄ-Ziffern 3306 – Chirotherapeutischer Eingriff, 506 – Krankengymnastik, 505 – Atmungsbehandlung, 510 – Übungsbehandlung und 515 – Extensionsbehandlung zur Anwendungen.

Diese Kombination originaler GOÄ-Ziffern wird unseren Erfahrungen nach ohne Einwendungen von allen privaten Krankenversicherungen vollumfänglich erstattet.

Die „Schmerztherapie nach Liebscher&Bracht“ ist wissenschaftlich nicht anerkannt und entspricht nicht dem derzeitigen deutschen Facharztstandard im Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie entspricht.

Unbestritten ist, dass neben den Knochen, Gelenken und Muskel die Faszien als eigenständige Struktur sowohl Schmerzen verursachen als auch Bewegungseinschränkungen verursachen können.

Den besonderen Wert der „Engpassdehungen“ nach Liebscher&Bracht ist darin zu sehen, dass eine für den Patienten verständliche und gut anwendbare Therapieoption zum Eigentraining faszialer Strukturen angeboten wird, die aus unseren Erfahrungen zu einer guten Fasziendehnung führt.

Die Faszientherapie wird als ärztlich delegierte Therapie durch eine qualifizierte Therapeutin durchgeführt und wird immer in ein Gesamttherapiekonzept eingebunden. Ziel dabei ist immer die Hilfe zur Selbsthilfe. Dies bedeutet, dass nach ausreichend durchgeführter Schulung der Patient die Therapie als Eigentherapie selbst täglich durchführt.

Weitere Optionen

Faszientherapeutin Frau Wemheuer aus der Orthopädie am St. Lambertiplatz Lüneburg

Carolin Dobslaw (geb. Wemheuer)

B.A. Ernährungsberatung, Trainerin Funktionelle Trainingstherapie (FTT)

Fax: 04131-405100
Kontakt

Schmerzfrei, entspannt und mobil, Ihr Lächeln ist unser Ziel!

Dr. med. Robert Bethke, MHBA

St. Lambertiplatz 6
21335 Lüneburg

info@praxis-dr-bethke.de
Fax: 04131-405100