VNS-Analyse des vegetativen Nervernsystems

Die Analyse des vegetativen Nervensystems (VNS-Diagnostik) ermöglicht uns, zwischen rein orthopädischen Erkrankungen (z.B. Verspannung der Nackenmuskulatur), internistischen Erkrankungen (z.B. unbehandelter Bluthochdruck mit daraus folgender Verspannung der Nackenmuskulatur) und Stressbelastungen des vegetativen Nervensystems (z.B. chronische Schmerzerkrankung, psychischer Stress, Infektionskrankheit, etc.) zu unterscheiden. Dieses ist einerseits wichtig, um Sie gegebenenfalls nicht nur auf orthopädischem Fachgebiet zu behandeln sondern Sie auch an entsprechende Spezialisten aus anderen Fachgebieten korrekt vermitteln zu können. Weiterhin ist die VNS-Analyse für uns aber auch diagnostische Basis und Kontrolle regenerativer Behandlungsansätze in der mitochondrialen Medizin, bei Durchführung der intermittierenden Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT) und regenerativer Infusionstherapien. Die Untersuchung ähnelt einer EKG-Untersuchung, die Aufnahme der Messdaten erfolgt allerdings über nur einen Brustgurt. Die Untersuchung ist schmerzfrei, kann beliebig oft wiederholt werden und dauert ca. 12 Minuten.

Wir nutzen diese Diagnostik bei folgenden Indikationen:

  • bei jedem Verdacht auf Störungen des vegetativen Nervensystems (z.B. Schlafstörungen, etc.),
  • bei chronischen Muskelverspannungen, die unter konservativer orthopädischer Therapie sich nicht bessern,
  • bei der Abklärung von Wirbelsäulen-, Nacken- und Kreuzschmerzen im Rahmen der Differentialdiagnostik
  • im Rahmen der Stressdiagnostik und funktionellen Medizin
  • Therapiesteuerung bei der IHHT

Es gibt keine Kontraindikationen zur Untersuchung.

Für die VNS-Diagnostik existiert in der aktuell gültigen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) keine eigene Abrechnungsziffer. Jedoch gibt es eine anerkannte und vom internistischen Fachverband empfohlene Analogziffer, die auch von allen seriösen Beihilfestellen und Privatversicherungen akzeptiert und erstattet wird: GOÄ 652A.

Die Messung besteht aus zwei Anteilen, Grundmessung und Messung unter Atemtaktanleitung, so dass die genannte Ziffer zweimal zur Abrechnung gelangt. Zusätzlich kommen die Ziffern 505 (Atemtherapie) und 846 (Biofeedbacktherapie) zur Anwendung.

  1. VNS-Analyse mit guten Werten: VNS-Grundmessung-Gut; VNS-Atemtestung-Gut
  2. VNS-Analyse mit schlechten Werten: VNS-Grundmessung-Schlecht; VNS-Atemtestung-Schlecht
  3. Messung bei laufender IHHT mit schlechten Werten: VNS-IHHT schlecht
  4. Messung bei laufender IHHT mit akzeptablen Werten: VNS-IHHT ok

Bewertung von Dr. med. Robert Bethke: 

Mit der VNS-Diagnostik steht eine wissenschaftlich gesicherte objektive, wiederholbare, valide und dokumentierbare Untersuchung des parasympathischen Nervensystems zur Verfügung, die ich sehr schätze. Manche Nackenverspannung stellte sich hinterher als vegetative Dysbalance aufgrund burn out etc. dar. Therapiesteuerung der IHHT: Ein Genuss! Ich kann mir die tägliche Diagnostik und Therapie nicht mehr ohne die VNS-Diagnostik vorstellen!

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Dr. med. Robert Bethke, MHBA

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