Therapiekonzept bei Muskelverspannungen und Fehlstatik

In der modernen Gesellschaft herrscht die sitzende Tätigkeit vor. Ob Sachbearbeiter am Schreibtisch oder Berufskraftfahrer, sitzende Tätigkeiten – teilweise auch langandauernd in Zwangshaltung – prägen das Berufsleben. Verbunden mit einer insgesamt stressigen und schnellen  Arbeitsumwelt werden die Muskeln der Wirbelsäulenhaltemuskulatur statisch auf das Äußerste belastet, ohne dass häufig ein Ausgleich durch sportliche Aktivitäten erfolgt. Dies führt zu schmerzhaften muskulären Verspannungen, häufigen Blockierungen und deutlichen Einschränkungen von beruflicher und privater Leistungsfähigkeit, Arbeitsfähigkeit und Lebensfreude.

Gleichzeitig gibt es unabhängig davon angeborene oder in der Kindheit erworbene Fehlstatiken (z.B. Skoliose, Kyphose nach durchlebter Scheuermann-Erkrankung, „Witwenbuckel“), die infolge veränderter Statik ebenfalls zu Muskelverspannungen aber auch kompensatorisch zu Muskeln mit zu geringer Vorspannung (Hypotonie) führen. Dadurch werden dann neben schmerzhaften Muskelverhärtungen auch häufige Blockierungen erlebt, die die Funktionalität, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude wesentlich beeinträchtigen.

Foto zeigt das Portrait von Dr. Bethke Facharzt für Orthopaedie und Unfallchirurgie

Dr. med. Robert Bethke, MHBA

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Diplom-Osteopath (DAAO)

Fax: 04131-405100

Die Therapieprogramme bei muskulären Verspannungen und Fehlstatik

Das Maximalprogramm: Die Kombination aus Orthopädie und funktioneller Medizin

Dieses Therapieprogramm kombiniert die Möglichkeiten der modernen konservativen Orthopädie, Osteopathie sowie den zellulären Therapien der funktionellen Medizin. Besonders geeignet ist dieses Programm für Patienten, die einerseits sehr leiden, sich bereits eine Schmerzchronifizierung ausgebildet hat und die alles Sinnvolle und Machbare in einem Programm wünschen. Das Motto lautet dabei auch hier: Nicht kleckern, sondern klotzen! Die einzelnen Termine werden je nach terminlichen Möglichkeiten des Patienten geplant und individuell kombiniert.

  • Laserakupunktur 10-15x  zur Muskeldetonisierung im Nacken-Schultergürtel, in der Wirbelsäulenhaltemuskulatur auf BWS-Ebene oder der Muskulatur im Lenden-Becken-Bereich
  • SpineLiner-Therapie von Blockierungen und Muskelverspannungen nach Bedarf
  • EMG-Biofeedbacktherapie 6x zur neuromuskuläre „Neuprogrammierung“ der Bewegungsmuster
  • LNB-Faszientherapie 6x zur Fasziendehnung und Erweiterung des myofaszialen Bewegungsumfanges
  • Vibrationstherapie 6-10x zur Koordinationssteigerung und muskulären Auftrainierung der tiefen Rückenmuskulatur.
  • IHHT-Therapie 15x zur Optimierung der mitochondrialen Kraftgewinnung
  • funktionelle Infusionstherapie 15x zur Unterstützung des Muskelstoffwechsels
  • EMG– und WSV-gestützte Arbeitsplatz-Ergonomieberatung

 

Ggf. kommen zusätzlich Kinesiotaping, Schröpfen und Osteopathie im Einzelfall hinzu.

Selbstverständlich muss dieses Behandlungsprogramm auf die Krankheitssituation des individuellen Patienten angepasst werden, weshalb vorher immer eine ärztliche Beratung erfolgen sollte.

Das Standardprogramm

In diesem Programm kombinieren wir die sinnvollen therapeutischen Möglichkeiten der Praxis zu einem sinnvollen Potpourri. Die einzelnen Termine werden je nach terminlichen Möglichkeiten des Patienten geplant und individuell kombiniert.

  • Laserakupunktur 10-15x  zur Muskeldetonisierung im Nacken-Schultergürtel, in der Wirbelsäulenhaltemuskulatur auf BWS-Ebene oder der Muskulatur im Lenden-Becken-Bereich
  • SpineLiner-Therapie von Blockierungen und Muskelverspannungen nach Bedarf
  • EMG-Biofeedbacktherapie 6x zur neuromuskuläre „Neuprogrammierung“ der Bewegungsmuster
  • LNB-Faszientherapie 6x zur Fasziendehnung und Erweiterung des myofaszialen Bewegungsumfanges
  • Vibrationstherapie 6-10x zur Koordinationssteigerung und muskulären Auftrainierung der tiefen Rückenmuskulatur.

 

Ggf. kommen zusätzlich Kinesiotaping, Schröpfen und Osteopathie im Einzelfall hinzu.

Selbstverständlich muss dieses Behandlungsprogramm auf die Krankheitssituation des individuellen Patienten angepasst werden, weshalb vorher immer eine ärztliche Beratung erfolgen sollte.

Das kleine Programm zur Beschwerdebesserung.

Durchführung von osteopathischer Medizin durch unsere erfahrene osteopathische Therapeutin Frau Elvers mit dem Ziel der muskulären Entspannung (Detonisierung), dem Ausgleich myofaszialer Spannungen sowie der Verbesserung von Haltung, Stand und Gang.

Im Einzelfall können zusätzlich Schröpfen, osteopathisches Kinesiotaping, Magnetfeldtherapie in das Therapiekonzept sinnvoll integriert werden.

Selbstverständlich muss dieses Behandlungsprogramm auf die Krankheitssituation des individuellen Patienten angepasst werden, weshalb vorher immer eine ärztliche Beratung erfolgen sollte.

Weitere Fragen

Reicht nicht auch einfach klassische Massage?

Ja, bei einfachen muskulären Verspannungen z.B. nach nächtlichem „Verlegen“ schon!  In diesem Fall reichen oft ein bis zwei Sitzungen Osteopathie (Therapieprogramm MINI). Bei erreichter Beschwerdefreiheit freuen wir uns mit unseren Patienten und würden keine weiteren Maßnahmen empfehlen. Für einen Großteil unserer Patienten reicht dieses Vorgehen leider nicht aus, so dass wir diese dargestellten Therapieprogramme konzipiert haben.

Welche physiotherapeutische Maßnahmen sind zusätzlich sinnvoll?

Nach Besserung der Beschwerden sollte in den meisten Fällen eine auf längere Dauer angelegte externe medizinische Trainingstherapie (Krankengymnastik am Gerät) durchgeführt werden. Ebenso sind auf Dauer zur Rezidivvermeidung Eigentherapiemaßnahmen (z.B. Gerätetraining, Nordic-Walking, Pilates, Yoga, Tai Chi, TaiBo, etc.) und die partnerschaftliche Durchführung von Kinesiotaping sinnvoll.  Im Falle des Vorliegens einer Skoliose sollte obligat eine Krankengymnastik nach Katharina Schroth durchgeführt werden. Im Einzelfall bieten Krankengymnastiktechniken auf neurophysiologischer Basis (z.B. PNF, Bobath) sinnvolle Therapieansätze, um muskuläre Dysbalancen aufgrund hartnäckiger Haltungsdefizite zu behandeln. In jedem Einzelfall werden diese Maßnahmen im Gespräch zwischen Arzt und Patient in einem vertrauensvollen Gespräch nach Vorlage aller klinischer, technischer und radiologischer Befunde ausführlichst besprochen und entsprechende individuelle Empfehlungen beraten.

Über welche arbeitsplatzverbessernden Maßnahmen sollte nachgedacht werden?

  • ergonomischer Stuhl mit Lendenstütze und höhenverstellbaren Armlehnen
  • höhenverstellbarer Arbeitstisch
  • Spracherkennungs-Software
  • Kurzzeitwecker  zur Erinnerung an aktive Pausengestaltung
  • Betriebsärztliche Vorsorgeuntersuchungen bei Bildschirmarbeitsplätzen
  • Optimierung der Arbeitsplatzgestaltung hinsichtlich Licht, Entfernungen zu Klimaanlagen, offenen Fenster und Türen sowie Heizungskörpern
  • Optimierung von Arbeitsabläufen zur Stressreduktion

 

Welchen Einfluss hat chronischer Stress auf die muskulären Verspannungen?

In diesem Fall ist der Stress (gemeint ist jeder Stress, der zu einer Anpassungsreaktion nach Selye führt) die Ursache der Beschwerden. In diesem Fall müssen zwingend zusätzliche Maßnahmen zur Stresstherapie (z.B. IHHT, Infusionen, etc.), wie im Therapieprogramm MAXI bereits inkludiert, unternommen werden. Da in der Diagnostikphase bereits diese Aspekte genau diagnostiziert wurden, sind diese Zusammenhänge vor dem Beginn des Therapieprogramms Inhalt des ärztlich-therapeutischen Gespräches und des Therapieplanungsgespräches.

Unsere Therapiekonzepte für die Behandlung des Rückens

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Dr. med. Robert Bethke, MHBA

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Diplom-Osteopath (DAAO)

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