Mitochondriale Medizin, der Weg zur Zellgesundheit.

Manchmal werden wir von Patienten aufgesucht, die zwar einen klaren Leidensdruck aufweisen, denen wir aber mit unseren üblichen orthopädischen Therapiemaßnahmen überhaupt nicht weiterhelfen können. Als Beispiel hierfür sind Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis und einem deutlichen chronischen Erschöpfungssyndrom infolge langjähriger chronischer entzündlicher Erkrankungen zu nennen. Diesen Patienten nur mit einer „Cortisonspritze“ weiterhelfen zu wollen, führt definitiv in die falsche Richtung. Beschwerdeursache sind in solchen Fällen nämlich häufig Defizite in der zellulären Energieversorgung infolge schlecht arbeitender Mitochondrien. Die Mitochondrien werden auch als „Kraftwerk in der Zelle“ bezeichnet. Infolge chronischen Stress, langjähriger chronischer Erkrankungen (Rheuma, Diabetes, arterielle Hypertonie, etc.) sowie einer ungesunden Ernährungssituation (Adipositas) kommt es zu spezifischen Dysfunktionen und damit zu einer Mangelsituation. In der modernen funktionellen Medizin haben insbesondere die wissenschaftlichen Ergebnisse der letzten 5 Jahre hier ein grundlegend vertieftes Verständnis dieser Zusammenhänge gebracht (z.B. www.mito-medizin.de/mitochondrienmedizin/mitochondriopathie/).

An diesem Punkt müssen neuartige Therapiemethoden zur Anwendung kommen. Zunächst muss hier eine genaue Diagnostik erfolgen. Hierzu bietet sich neben der Basis der Anamnese und der gründlichen körperlichen Untersuchung eine spezielle Labordiagnostik an, mit deren Hilfe nachgeschaut werden kann, wie der Status der Mineralstoffe, der Vitamine aber auch des Mikrobioms, der Stressparameter und der Stoffwechselparameter sich aktuell darstellt. Hierzu arbeiten wir mit 2 Speziallaboren zusammen. Weiterhin können uns aber auch die EMG-Diagnostik und die VNS-Diagnostik wertvolle Zusatzinformationen liefern.

Ist die Diagnose gesichert, stehen uns verschiedene therapeutische Optionen offen: Zunächst kann mit der intermittierenden Hypoxie-Hyperoxie-Therapie (IHHT) auf elegante Art und Weise nebenwirkungsfrei die mitochondriale Stoffwechselsituation verbessert werden. Bei entsprechender Mangelsituation können über die Infusionen von Vitaminen und Mineralstoffen diese substituiert werden, über Vitamin C- und Procain-Basen-Infusionen freie Radikale abgefangen und Stoffwechselvorgänge harmonisiert und normalisiert werden. Spezielle weitere Wirkstoffe wie z.B. EDTA oder Alphaliponsäure kommen im Einzelfall ebenfalls zur Anwendung.

Kontakt

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Dr. med. Robert Bethke, MHBA

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