Intraartikuläre Arthrosetherapie mit Hyaluronsäure

Die Arthrose (umgangssprachlich auch als „Gelenkverschleiß“ bezeichnet) entsteht, wenn die Beanspruchung eines Gelenkes nicht mit der Belastungsfähigkeit in Übereinstimmung zu bringen ist. Auch wenn derzeit die Entstehungsmechanismen der Arthrose nicht restlos aufgeklärt sind und teilweise noch heftig diskutiert werden ist das Ergebnis für den Patienten immer gleich: Abnahme der Knorpeldicke, Gelenkinstabilität, verminderte Beweglichkeit, Belastungsschmerzen, gegebenenfalls Ruheschmerzen. Im Rahmen eines multimodalen Therapiekonzeptes kommen auch medikamentöse infiltrative Therapien zum Einsatz. Eine Substanz hierbei ist die Hyaluronsäure (umgangssprachlich auch als „Gelenkschmiere“ bezeichnet), welche direkt in das arthrotische Gelenk infiltriert wird. Damit kann der weitere Arthroseprozess verlangsamt werden und im Einzelfall eine deutliche Schmerzreduktion erreicht werden. Die Infiltrationstherapie mit Hyaluronsäure wird meistens als Serientherapie mit 5 Infiltrationen im Wochenabstand durchgeführt. Die Studienlage zu dieser Therapie ist nach wie vor dürftig, trotzdem wird von den Fachgesellschaften der Einsatz dieser Therapieform bei Arthrose ausdrücklich empfohlen. Dies deckt sich mit unseren klinischen Erfahrungen.

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Dr. med. Robert Bethke, MHBA

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